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Sonntag, 29.07.07

Eintrag von Sasa Snape...

Sonntage sind die Schlimmsten Tage überhaupt. Man langweilt sich zu Tode und hat viel zu viel Zeit um über die unmöglichsten Dinge nachzudenken...
Die Stunden ziehen sich wie Kaugummie... Und je langsamer sie vergehen, umso mehr denkt man nach...
Ich denke gerade über Mandy nach... Eine Freundin... Nein, meine beste Freundin. Aber seit sie mit ihrem Freund, Christopher zusammen ist, erkenne ich sie nicht wieder. Sie ist so anders... Vielleicht war sie aber auch immer schon so und ich bin eigentlich diejenige, die sich verändert hat. Würde mich nicht wundern, wenn es so wäre. Es hat sich so viel in meinem Leben verändert... Erst die Trennung meiner Eltern, die ich eigentlich willkommen geheißen habe, weil es in der Ehe meiner Eltern einfach nicht gut gelaufen ist.... Vielleicht sehe ich das auch falsch, und meine Eltern hätten sich irgendwann wieder vertragen, aber ich glaube nicht daran....
Meine Mutter und ich sind sozusagen vor meinem Vater geflüchtet... Erst sind wir nach Berlin... Das war nicht gerade... schön... Es hat mir da nicht wirklich gefallen. Wie auch, ich bin in einer winzigen Stadt aufgewachsen, in der es, wenn es hochkommt 10 Lädchen gibt. Und besonders groß sind die auch nicht... Ich möchte nicht sagen, dass mein Geburtsort ein Dorf ist. Nein, dass ist es ganz sicher nicht. Etwas größer ist es schon...
Jedenfalls... Wie soll man sich, wenn man in solchen Verhältnissen groß geworden ist, in einer Großstadt fühlen?!
Nach einem halben Jahr, sind wir wieder umgezogen - nach Nrw... Dort, wo meine "beste Freundin" bis vor einiger Zeit noch gewohnt hat, ist es eine Stunde bis dahin, wo ich nun wohne (der Satz hört sich doof an!!!!)
Wir haben uns trotzdem nicht öfter gesehen (sie wohnte schon längere Zeit in nrw, während ich in Bayern wohnte... Man kann sich vorstellen, wie oft man sich dann sieht.)...
Und alles wurde noch schlimmer, als sie ihren Freund kennen gelernt hat. Ich verfluche den Tag, an dem sie ihn das erste Mal im Internet angeschrieben hat (oder hat er sie angeschrieben?) Ich bin eigentlich ein sehr toleranter Mensch... behaupte ich jetzt einfach mal... Aber mit diesem Menschen, diesem Christopher komme ich nicht aus. Und es gibt kaum einen Menschen, dem ich was schlechtes Wünsche, aber wenn, dann diesem. Er hat mir meine Freundin weggenommen, versteht man das??? Kann jemand verstehen, wie man sich da fühlt? Ihr Freund war Mandy wichtiger als ich... Nur als Beispiel: Christopher hat sie vor die Wahl gestellt: entweder ER oder ICH... und sie hat sich für ihn entschlossen, auch wenn sie gesagt hat, dass sie nur so tun wird und trotzdem noch mit mir befreundet ist... Da ist so viel Falsch gelaufen... So viel Sachen, die sich nicht mehr ausradieren lassen... Ich bin nicht ganz unschuldig. Ich gebe zu, dass ich mitschuldig bin, dass die "Beziehung" zwischen mir und Christopher nichts geworden ist (ich meine mit "Beziehung" eine Freundschaft...ist ja auch irgendwie eine "Beziehung".)
Vielleicht ist das das Schlimmste an der ganzen Sache - das ich mich selbst schuldig gemacht habe, das ich Fehler gemacht habe, die ich nicht mehr rückgängig machen kann....
Vielleicht suche ich in Christopher einfach nur eine Art, die Schuld von mir wegzuschieben... Vielleicht will ich nicht wahrhaben, dass es meine eigene Schuld war...
Sicher ist, dass alles anders ist... Und das ich damit nicht ganz klar komme. Dass ich nicht wahrhaben will, dass ich eine Freundin verlieren werde... Vielleicht habe ich sie schon längst verloren, auch wenn sie noch immer sagt, dass sie mich lieb hat und dass sie mich vermisst... Aber warum ist ihr Christopher dann so unendlich mehr wichtig, als ich?!
Mein Herz ist schwer, wenn ich daran denke... Und ich weiß, dass es für mich besser wäre, loszulassen. Aber loslassen ist so schwer... Ist so verdammt schwer... Und es geht nicht...  Nicht einfach von jetzt auf gleich...
Ich denke zu viel nach... Aber so sind Sonntage. Man hat einfach zu viel Zeit über alles Mögliche, und Unmögliche nachzudenken...

29.7.07 18:01
 


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